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Mittwoch, 1. Februar 2017

Honig-Sesam-Hühnchen

Seit gefühlten 3 Jahren steht dieses Gericht bereits auf meiner To-Do-Liste. Hätte ich gewusst, dass Honig-Sesam-Hühnchen sooooo köstlich schmeckt, hätte ich es schon viel, viel früher gekocht. Auf meinen Streifzügen durch Pinterest entdeckte ich dieses Rezept mehrfach als Slowcooker Gericht auf amerikanischen Blogs. Ich habe zwar einen Slowcooker, aber hatte jetzt gestern Abend nicht die Zeit mich noch ewig in die Küche zu stellen, so dass eine schnelle Lösung her musste. Was im Slowcooker geht, muss ja auch in der Pfanne irgendwie gehen, also habe ich das Gericht etwas abgewandelt, die Flüssigkeitsmenge erhöht und es hat wunderbar geklappt. Der Knaller, ich sag es Euch!



Die Zutaten

2 Hähnchenbrüste
2 EL Mehl oder Maisstärke
6 EL Soja Sauce
4 EL Honig
2 EL Sesam
1 TL Sriracha, scharf (oder scharfe Chilisauce Eurer Wahl)
1 Knoblauchzehe
1/2 Daumen großes Stück Ingwer
Salz & Pfeffer
1 EL Sesamöl + mehr zum Anbraten

Außerdem

1 Handvoll Schnittlauch
Reis (optional als Beilage)



Die Zubereitung

Hähnchenbrüste in mundgerechte Stücke schneiden, salzen und pfeffern. In einer Schüssel mit Mehl oder Maisstärke gut vermengen. Etwas Sesamöl in die heiße Pfanne geben und Hähnchenstücke von allen Seiten schön bräunen. In der Zwischenzeit in einer separaten Schüssel Soja Sauce, Honig, Sesamöl, Sesam und Chilisauce vermengen. Knoblauchzehe und Ingwer schälen, beides in die Sauce pressen, alles gut vermengen. Sauce in die Pfanne geben, gut umrühren, Hitze herunterschalten und solange simmern lassen bis die Sauce dickflüssig wird und sich wie eine Glasur über die Hähnchenstücke legt. In der Zwischenzeit Schnittlauch klein schneiden und Reis kochen. Reis auf Tellern verteilen, Honig-Sesam-Hühnchen drüber geben, mit Sesam und Schnittlauch garnieren und servieren. 



Dieses Gericht wird es bei uns sicher öfters geben. Geht super schnell und einfach, absolut Feierabend tauglich. Müsst Ihr unbedingt probieren. 

Bleibt mir hungrig!
Eure Sibel


Sonntag, 21. September 2014

Ramen mit Soba Nudeln




Naja nun, so ein richtiges Ramen ist es nicht sondern eher Ramen-Style, für ein richtiges Ramen ist sie einfach nicht lange genug auf dem Herd geköchelt, denn die Brühe im Original muss eigentlich ganze 3 Tage vor sich hin simmern. Diesen Aufwand in einer Hobby-Küche zu betreiben wäre natürlich Wahnsinn, deshalb begnüge ich mich mit einem Rezept das in einer viel kürzeren Zeit gelingt, aber nicht weniger köstlich ist. Das wird es als Wohlfühl-Suppe bestimmt öfter im Hause Insane geben. Der Herbst ist gerettet!^^



Suppen in jeglicher Form sind ein absolutes Soulfood für mich und deshalb freue ich mich immer wieder wenn ich etwas Neues ausprobieren kann.



So neu ist Ramen ja nicht und ich habe sie schon oft in japanischen Restaurants geschlürft, aber noch nie zuhause ausprobiert, eben weil es viel zu viel Aufwand ist - bis ich dieses angepasste Rezept auf einem amerikanischen Vlog gefunden habe. Einbußen was Aroma & Awesomeness betrifft konnte ich nicht feststellen. Im Gegenteil! Ich könnte mich reinlegen.



Besonders gefällig an dieser Suppe ist, dass es verschiedenste Variationen davon gibt und somit für jeden Geschmack abwandelbar ist. Hier stelle ich Euch die Version mit Lauchzwiebeln und gekochten Eiern vor, aber man kann auch mit Fleisch, Fisch, Pilzen oder geröstetem Seetang variieren. Ramen ist in Japan so beliebt, dass es an jeder Ecke zu bekommen ist. Also was für uns die Würstchenbude oder der Dönerladen ist, ist dem Japaner seine Ramen-Bude und das obwohl im Ursprung Ramen der chinesischen Küche entsprungen sein soll aber im Laufe der Zeit einfach mal japanisiert wurde :)



Die Zutaten sind auch überschaubar und selbst in jedem gut sortierten Supermarkt mit Feinkostabteilung zu bekommen. Und falls doch nicht, habt Ihr sicherlich einen Asia-Markt um die Ecke :) Ansonsten lohnt sich auch ein Umzug :D



Ihr braucht für 4 Portionen:



200gr Soba-Nudeln (Buchweizen)
600ml Rinderbrühe
600ml Hühnerbrühe
Halber Daumen groß Ingwer
2 Knoblauchzehen
1 TL scharfe Chilisauce
4 Eier
4 Lauchzwiebeln
1 EL Soja Sauce
1 EL Fischsauce
Öl zum Andünsten



Und so einfach geht's:



Lauchzwiebeln in Ringe schneiden. Ingwer schälen und fein raspeln, Knoblauchzehen fein schneiden. Alles in eine Pfanne geben, Chilisauce hinzufügen und in etwas Öl bei mittlerer Hitze 3-4 Minuten andünsten bis die Lauchzwiebeln weich werden. Das Ganze mit der Rinder- und Hühnerbrühe ablöschen, Soja- und Fischsauce hinzufügen und zum Kochen bringen. Sobald die Suppe kocht wieder auf mittlere Hitze runterschalten, 4 Eier hineinschlagen. Dabei achten, dass man die Eier im Ganzen hinein schlägt und sie nicht kaputt gehen. Nachdem die Eier gebrüht sind nehmt sie dann wieder im Ganzen mit einer Schöpfkelle aus der Suppe heraus und stellt sie erstmal beiseite. Als ich die Suppe das erste mal gekocht habe, mochte ich die Konsistenz der Eier in der Suppe nicht so besonders, deshalb habe ich sie dieses Mal separat hart gekocht. Ist absolut Geschmackssache, aber im Original werden sie direkt in die Suppe geschlagen. Dann werden die Nudeln hinein gegeben und gegart. Bitte haltet Euch dabei an die Packungs-anweisung, weil eben von Hersteller zu Hersteller es Unter-schiede geben kann. Manche lassen die Nudeln in einer separaten Schüssel in heißem Wasser ziehen, aber ich mag es eher, wenn die Nudeln gleich etwas Geschmack in der Suppe selbst bekommen. Wenn auch die Nudeln gar sind, nehmt Ihr eine geeignete Schüssel, richtet die Nudeln darin an, begießt sie mit der Suppe und drapiert das gekochte Ei darüber. Einbißchen frisches Grün macht sich auch für's Auge schön, daher könnt Ihr noch eine weitere Lauch-zwiebel in Röllchen schneiden und als Garnitur darüber streuen. Und schon seid Ihr fertig.



Das Ganze dauert nicht länger als 20-30 Minuten und Ihr habt eine leckere Suppe für die Seele :)







Bleibt mir hungrig!

Eure Sibel



Dienstag, 19. November 2013

Die Kunst vor einem vollen Teller zu verhungern


Sowas bekommt man hin, wenn man zu stur ist sich selbst einzugestehen, daß man die totale Niete in Sachen "mit Stäbchen essen" ist. 
Ich habe ein leckeres Curry Nudel-Gericht zum Besten gegeben und wollte die tollen Stäbchen und Tischsets, die ich aus einer Reise aus Fernost mitgebracht habe unbedingt mal einweihen. 
Gut, wir übersehen jetzt einfach mal, dass unser heutiges Gericht thailändisch und die Tischsets chinesisch sind und auch die Tatsache, dass Thais eigentlich gar nicht mit Stäbchen essen. Aber ich habe es mir nunmal in den Kopf gesetzt und deshalb ist mir das jetzt auch piep egal. Außerdem steh' ich auf Multi-Kulti! Also lassen wir es einfach unter Culture-Mix laufen - es lebe die Völkerverständigung!

Das einzige Problem: ich bin zu doof, um mit Stäbchen zu essen! 
Mein Mann sitzt mir gegenüber, verschlingt einen Happen nach dem anderen und hat seinen Teller schon fast ausgestäbchend. Geizt auch gar nicht mit seinem fiesen Grinsen, welches er immer aufsetzt, wenn er sich leise über mich amüsiert. Und ich? Ich verhungere und mein tolles Oberteil mit den nun witzigen roten Kleckserchen kann in die Wäsche!!! Aufstehen und aus der Küche Besteck holen, mit dem ich auch umgehen kann, wäre zwar auch eine Idee - aber nein, ich habe meinen Stolz. Warmes Essen wird ja auch irgendwie völlig überbewertet. Pfffff...






Während ich mich hier zum Clown mache könnt Ihr Euch aber gleich mal das Rezept für das rote Puten-Curry mit Glasnudeln notieren und es bei nächster Gelegenheit nachkochen, denn es ist so unkompliziert und schmeckt wirklich super lecker *Hand drauf* - das weiß ich nämlich aus früheren Erfahrungen, als ich das Gericht noch nicht versucht habe mit Stäbchen zu essen und tatsächlich etwas davon in meinem Magen landete statt auf der Hose, neben dem Teller und auf.. ah ich will das Elend gar nicht weiter ausführen. *grmpf*



Zum Nachkochen braucht Ihr..

500gr Putenbrustfilet
Glasnudeln (nach Bedarf, ich nehme nur 100gr)
250gr Lauchzwiebeln
1 Paprika, rot oder gelb
400ml Kokosmilch
2EL Sojasauce, indonesisch
1EL rote Currypaste 
1EL Zucker
Salz
etwas Öl zum Anbraten


Und so geht's:


Das Putenbrustfilet in mundgerechte Stückchen schneiden, salzen und in etwas Öl scharf anbraten. In der Zwischenzeit Glasnudeln nach Packungsangabe garen. Die Glasnudeln, die ich immer nehme, muss ich nur 10 Min. in Wasser einlegen.
Lauchzwiebeln und Paprika in Streifen schneiden. Beides zum brutzelnden Fleisch hinzufügen und ein Paar Minuten mitbraten. In einer separaten Schüssel die Currypaste in der Kokosmilch auflösen und das Fleisch damit ablöschen. In diesem Moment macht sich ein Duft in Eurer Küche breit, der unwiederstehlich ist. Aber nicht zu arg einatmen, sonst heult Ihr wegen dem Curry:) 
An dieser Stelle sei auch angemerkt, daß ihr natürlich die Menge der Currypaste nach Eurem Schärfewunsch variieren könnt. Wer es nicht so scharf mag, kann auch nur einen Teelöffel davon nehmen, dann ist das Curryaroma noch vorhanden aber eher pikant als scharf. Zum Schluss mit Zucker und Sojasauce abschmecken, die Glasnudeln hinzufügen und noch ein zwei Minuten köcheln lassen.
Und schon seid Ihr fertig! An die Teller, fertig, schlemm!!!


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