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Mittwoch, 11. Februar 2015

Die Mädchenküche kocht zusammen #1 - Rosenkohl-Erdnusscurry mit gebratenen Steakstreifen und Thai-Bandnudeln



Ich muss zugeben dieses Gericht entstand etwas unter Panik und Zeitdruck und ein zweiter Anlauf wäre bei Misslingen nicht drin gewesen. Aber es hat mir auch was beigebracht, nämlich dass ich unter Druck am Kreativsten und am Besten arbeiten kann. Das Ergebnis war nämlich köstlich und das trotz Improvisation. Und ich meine K-Ö-S-T-L-I-C-H.^^

Und warum das Ganze? Natürlich weil heute unser gemeinsamer Kochtag in der Mädchenküche ist und ich natürlich trotz Ankündigung vor Monaten und massig Zeit es auf den letzten Drücker machen musste. Wie ich Euch hier schon erzählt habe, war unser erstes Thema Hülsenfrüchte. Zunächst durfte jeder von uns ein frei ausgesuchtes Gericht kochen und präsentieren und zum Abschluss haben wir ein Gericht ausgesucht, dass wir alle gleichzeitig auf unsere eigene Art und Weise interpretieren. In dem Fall sollte es ein Curry werden - natürlich passend zum Oberthema Hülsenfrüchte. Tatttaaaaaaaaaaa, hier kommt also mein Rosenkohl-Erdnusscurry mit gebratenen Steakstreifen und Thai-Bandnudeln. 

Ähh, wo steckt da die Hülsenfrucht könnte der ein oder andere Fragen - denn man erwartet meist eher Bohnen, Linsen oder Kichererbsen, aber botanisch gesehen ist die Erdnuss tatsächlich eine Hülsenfrucht und somit auch der Hauptdarsteller meines Rezeptes. Das ganze habe ich der Saison entsprechend mit Rosenkohl aufgepeppt. Rosenkohlliebhaber kommen also gleich doppelt zu ihrem Vergnügen. Mein Mann gehört da eher nicht dazu - er sitzt jetzt noch Kopfschüttelnd hinter mir und kann es nicht fassen, dass ich tatsächlich Rosenkohl in diesen ansonsten für ihn lecker schmeckenden Curry reingehauen habe.^^ Tjach. 



Hier also die Zutaten:

250gr Rosenkohl, frisch
150gr Rindersteak
1 Zwiebel, groß
2-3 EL Öl
400ml Kokosnussmilch
1 EL rote Thai-Curry Paste
3 EL Erdnussbutter
2 TL brauner Zucker
2 EL Sojasauce, indonesisch (süßlich-mild)
Salz nach Bedarf
1 EL Erdnüsse zum Garnieren

Außerdem Thai-Bandnudeln aus dem Asialaden

Und so wird es gemacht:
Salzwasser für die Nudeln aufsetzen und Bandnudeln nach Packungsanweisung garen.
Rindersteak in feine Scheiben schneiden. Zwiebel in grobe Scheiben schneiden. Rosenkohl von den obersten Blättern befreien, waschen und den Strunk abschneiden, evtl. halbieren. Öl in der Pfanne erhitzen, Zwiebeln zusammen mit den Steakstreifen kräftig anbraten, nach ein zwei Minuten den Rosenkohl dazugeben und mitdünsten. Das Ganze mit Kokosmilch ablöschen, Curry-Paste, Erdnussbutter, Zucker sowie Sojasauce einrühren und aufkochen lassen. Mit Salz abschmecken. 
Erdnüsse in einem Mörser grob stoßen, bei Bedarf in einer kleinen Pfanne rösten. In einer Schüssel Bandnudeln anrichten und Rosenkohl-Erdnusscurry darüber geben mit Erdnüssen bestreuen. 


Ich sag Euch, echt der Knaller. Ich habe Nachschlag holen müssen. Ich bin richtig stolz auf meine Kreation :)
Aber nicht nur mein Gericht konnte mich selbst begeistern auch die anderen Mädels haben ganz tolle Kreationen gemacht. Seid Ihr gespannt was sie so alles gezaubert haben? Dann hier entlang..

Wo geht's zum Gemüseregal?: Kichererbsen-Curry

moey's kitchen: Kichererbsen-Curry



Meine vegetarisch - delikate Kochwelt: Linsen-Dinkel-Curry mit Ananas und Mandeln



No Fastfood today: Lammcurry mit Belugalinsen


Nathalie von Holunderweg 18 musste diese Runde aussetzen, weil ihre Küche auf Reisen ist.


Und nun? Ja nun seid Ihr dran. Ab morgen dürft Ihr bei Franzi unter diesem Posting Euer Hülsenfrucht-Rezept als Link posten. Falls Ihr keinen Blog habt, dürft Ihr uns auch auf die Facebook Seite von Mädchenküche eine Nachricht mit Eurem Rezept und einem Bild schicken. Wir werden im Laufe der Zeit alle eingereichten Rezepte auf unserer Fanpage nach und nach veröffentlichen, damit wir alle zusammen noch viel mehr Spaß an Hülsenfrüchte-Rezepten haben.

An meine Mädels: Ihr seid toll! Es hat mir sehr viel Spaß gemacht mit Euch zusammen zu kochen und ich freue mich schon sehr auf die nächste Runde wenn es heißt "die Mädchenküche kocht #2" 

Und Ihr meine Lieben dürft gespannt sein, welches Thema wir als nächstes für Euch im nächsten Quartal haben. Ich freu mich jedoch jetzt schon sehr auf Eure Einsendungen zum Thema Hülsenfrüchte!

Bleibt mir hungrig!
Eure Sibel



Donnerstag, 28. November 2013

Heute mal ganz nüchtern ~ Linsen-Curry


Heute kommt mal ein ganz nüchterner Blogeintrag, ganz ohne schnick schnack, Komik, Wortspielchen und sprechendem Gemüse. 
Seid mir nicht böse, aber irgendwie bin ich heute immer noch nicht in der Stimmung. Doch solche Tage muss es auch geben, das versteht Ihr bestimmt. 

Morgen fahren wir nach Berlin. Da freue ich mich sehr drauf. Ich denke da werde ich wieder gute Laune tanken und ab Montag geht es dann im gewohnten Stil weiter :)
Vielleicht bringe ich ja auch ein paar Eindrücke aus Berlin mit. Ich fotografiere ja nicht nur selbst gekochtes Essen liebend gerne. Berliner Küche mag karg sein, aber dafür ist die kulinarische Vielfalt auf dem internationalen Gebiet irre groß. 

Nichtsdestotrotz möchte ich Euch nicht ganz leer ausgehen lassen und möchte Euch unser heutiges Abendessen präsentieren. Es wäre auch schlichtweg viel zu schade, dieses leckere Gericht unter den Tisch fallen zu lassen.

Es gab Linsen-Curry und es war vorzüglich und es wärmt an kalten Tagen wie diesen.




Für das Rezept braucht Ihr folgende Zutaten:

225gr rote Linsen
2 Süßkartoffeln
3TL Curry
400gr passierte Tomaten
150gr Naturjoghurt
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
frischen Ingwer (ca.Daumengroß)
1 Chillischote
1EL Öl
Salz und Curry zum Abschmecken






Und so geht's..

Knoblauch, Zwiebel und Ingwer klein schneiden und in einem großen Topf in Öl etwas andünsten. Curry, Chillischoten und Linsen hinzugeben und kurz mitdünsten. Achtung nicht zu lange mitdünsten da sonst das Curry bitter wird. Das Ganze mit den passierten Tomaten und Gemüsebrühe ablöschen und aufkochen. Etwa 30 Min. bei schwacher Hitze köcheln lassen. Inzwischen die Süßkartoffeln schälen und würfeln. Nachdem die 30 Min. um sind, die Süßkartoffeln hinzufügen und weitere 15 Min. köcheln lassen - bis die Süßkartoffeln gar sind. Zuletzt den Naturjoghurt unterrühren und mit Salz und Curry abschmecken. 

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende, da ich auf Reisen hier aller Wahrscheinlichkeit nach nicht posten werde.
Lasst es Euch gut gehen!

LG,
Sibel

Dienstag, 19. November 2013

Die Kunst vor einem vollen Teller zu verhungern


Sowas bekommt man hin, wenn man zu stur ist sich selbst einzugestehen, daß man die totale Niete in Sachen "mit Stäbchen essen" ist. 
Ich habe ein leckeres Curry Nudel-Gericht zum Besten gegeben und wollte die tollen Stäbchen und Tischsets, die ich aus einer Reise aus Fernost mitgebracht habe unbedingt mal einweihen. 
Gut, wir übersehen jetzt einfach mal, dass unser heutiges Gericht thailändisch und die Tischsets chinesisch sind und auch die Tatsache, dass Thais eigentlich gar nicht mit Stäbchen essen. Aber ich habe es mir nunmal in den Kopf gesetzt und deshalb ist mir das jetzt auch piep egal. Außerdem steh' ich auf Multi-Kulti! Also lassen wir es einfach unter Culture-Mix laufen - es lebe die Völkerverständigung!

Das einzige Problem: ich bin zu doof, um mit Stäbchen zu essen! 
Mein Mann sitzt mir gegenüber, verschlingt einen Happen nach dem anderen und hat seinen Teller schon fast ausgestäbchend. Geizt auch gar nicht mit seinem fiesen Grinsen, welches er immer aufsetzt, wenn er sich leise über mich amüsiert. Und ich? Ich verhungere und mein tolles Oberteil mit den nun witzigen roten Kleckserchen kann in die Wäsche!!! Aufstehen und aus der Küche Besteck holen, mit dem ich auch umgehen kann, wäre zwar auch eine Idee - aber nein, ich habe meinen Stolz. Warmes Essen wird ja auch irgendwie völlig überbewertet. Pfffff...






Während ich mich hier zum Clown mache könnt Ihr Euch aber gleich mal das Rezept für das rote Puten-Curry mit Glasnudeln notieren und es bei nächster Gelegenheit nachkochen, denn es ist so unkompliziert und schmeckt wirklich super lecker *Hand drauf* - das weiß ich nämlich aus früheren Erfahrungen, als ich das Gericht noch nicht versucht habe mit Stäbchen zu essen und tatsächlich etwas davon in meinem Magen landete statt auf der Hose, neben dem Teller und auf.. ah ich will das Elend gar nicht weiter ausführen. *grmpf*



Zum Nachkochen braucht Ihr..

500gr Putenbrustfilet
Glasnudeln (nach Bedarf, ich nehme nur 100gr)
250gr Lauchzwiebeln
1 Paprika, rot oder gelb
400ml Kokosmilch
2EL Sojasauce, indonesisch
1EL rote Currypaste 
1EL Zucker
Salz
etwas Öl zum Anbraten


Und so geht's:


Das Putenbrustfilet in mundgerechte Stückchen schneiden, salzen und in etwas Öl scharf anbraten. In der Zwischenzeit Glasnudeln nach Packungsangabe garen. Die Glasnudeln, die ich immer nehme, muss ich nur 10 Min. in Wasser einlegen.
Lauchzwiebeln und Paprika in Streifen schneiden. Beides zum brutzelnden Fleisch hinzufügen und ein Paar Minuten mitbraten. In einer separaten Schüssel die Currypaste in der Kokosmilch auflösen und das Fleisch damit ablöschen. In diesem Moment macht sich ein Duft in Eurer Küche breit, der unwiederstehlich ist. Aber nicht zu arg einatmen, sonst heult Ihr wegen dem Curry:) 
An dieser Stelle sei auch angemerkt, daß ihr natürlich die Menge der Currypaste nach Eurem Schärfewunsch variieren könnt. Wer es nicht so scharf mag, kann auch nur einen Teelöffel davon nehmen, dann ist das Curryaroma noch vorhanden aber eher pikant als scharf. Zum Schluss mit Zucker und Sojasauce abschmecken, die Glasnudeln hinzufügen und noch ein zwei Minuten köcheln lassen.
Und schon seid Ihr fertig! An die Teller, fertig, schlemm!!!


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