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Mittwoch, 16. März 2016

Zypriotische Frikadellen ~ Kıbrıs Köftesi


Tomaten haben eine eklige Konsistenz, Zucchini geht gar nicht, Auberginen schmecken nicht, Spargel riecht komisch, über Brokkoli brauchen wir uns erst gar nicht zu unterhalten und Pilze wachsen unter Steinen, sowas isst man einfach nicht. Ja und wenn man Salat isst kann man auch gleich Pappe essen und Karotten sind was für Kaninchen. So die Meinung des Herren im Hause jedenfalls, welcher seine Aussagen beim Anblick von Gemüse auch gerne mal sehr erwachsen mit iiihh, bääh, waaah unterstreicht. Gemüse möchte er am Liebsten nicht mal mit einer Kneifzange anfassen. #FleischistmeinGemüse



Tjach, und was macht man wenn der Mann sich wie ein 2 jähriges Kind verhält? Genau, man behandelt ihn auch so. Zumindest was das Essen anbelangt. ^^
Nein, nicht was Ihr jetzt denkt! Ich muss nicht "ohhhh, guck mal ein Vögelchen" ausrufen, damit ich ihm während er abgelenkt nach dem Vögelchen sucht, Gemüse in den Mund stopfen kann. Und nein ich kündige ihm auch den Löffel nicht mit "zummm, zuumm, zuumm, da kommt 'ne Biene angeflogen" an. Zum Glück spuckt er im Gegenzug aber auch weder mich noch die Tapete an, wenn er aus Versehen irgendwas gemüsiges abbekommen hat. Das rechne ich ihm wirklich hoch an.^^

Nein, vielmehr wende ich den Trick "Unleckeres in Leckerem verstecken" an. Funktioniert prima und alle sind glücklich.

Heute habe ich ganz viel Gemüse im Hackfleisch versteckt. Ich musste hierfür das Rezept nicht mal neu erfinden, denn in der Türkei ist das eine allseits beliebte Speise und stammt ursprünglich aus Zypern. Zumindest wird das Gericht in der Türkei zypriotische Frikadellen genannt. Hinein kommen ganz viel fein geraspelte Kartoffeln und Karotten, mediterrane Kräuter und Gewürze und natürlich etwas Hackfleisch. Auch wenn das Raspeln der Kartoffeln seine Zeit in Anspruch nimmt, insbesondere wenn man keine hierfür geeignete Küchenmaschine besitzt, ist es den Aufwand wert. Die Frikadellen werden in heißem Fett frittiert, so werden sie außen knusprig aber innen richtig saftig und aromatisch.

Hier kommt also das Rezept für meine Version von zypriotischen Frikadellen.

Die Zutaten

800 gr. Kartoffeln
200 gr. Karotten
250 gr. Hackfleisch (Rind)
1 Ei (Klasse M)
1 Zwiebel, mittelgroß
Semmelbrösel n. B.
6 Stiele Petersilie
1/2 TL Kreuzkümmel, gemahlen
2 TL Minze, getrocknet
Salz & Pfeffer
Öl zum Frittieren

Die Zubereitung


Kartoffeln schälen und fein raspeln (bitte nicht zu grob raspeln, sonst bleiben sie im Inneren der Frikadelle roh). Die Kartoffelraspeln gut ausdrücken, damit sie später die Masse nicht wässern.
Karotten schälen und ebenfalls raspeln, Zwiebel fein schneiden, Petersilie fein hacken. Alles zusammen in einer geeigneten Schüssel mit den restlichen Zutaten außer dem Öl zu einer einheitlichen Masse kneten. Die Masse sollte nicht zu feucht sein, so dass Ihr Frikadellen daraus formen könnt. Bei Bedarf einfach etwas mehr Semmelbröseln hinzufügen. In der Friteuse oder in einem hohen Topf Öl heiß werden lassen und Frikadellen frittieren bis sie außen schön braun sind. Auf Küchenpapier abtropfen lassen, damit das überschüssige Öl aufgesaugt wird.

Auf Tellern mit Reis oder Salat servieren. 

Tipp

Noch besser schmeckt es wenn man 2 EL Tomatenmark und 100ml Wasser in einem Topf vermengt, sie mit gehackten Kräutern kurz aufkocht und sie über die Frikadellen gibt.

Bleibt mir hungrig!
Eure Sibel



Dienstag, 4. August 2015

Die Mädchenküche kocht #3: Gurken-Relish mit gerösteter Spitzpaprika



Es ist wieder so weit. Die Mädchenküche hat sich zusammen gefunden und kocht jetzt schon zum 3. Mal zusammen. Und ich darf diesmal den Anfang machen. Mittlerweile kennt Ihr die Mädchenküche ja, deswegen spare ich mir jetzt weitere erklärende Worte. Als Thema haben wir diesmal uns Gurken vorgenommen. Klingt nicht so aufregend sagt Ihr? Nun, ich hab da einen kleinen Einblick vorab auf die Beiträge der anderen Mädels, die noch folgen werden bekommen und kann Euch versprechen, dass es nicht langweilig wird :)

Heute gibt es von mir einen süßen Gurken-Relish mit gerösteter Spitzpaprika. Passt auch wunderbar in die Grill-Zeit und in die Zeit der Sommer- und Gartenparties. Ideal auch als Mitbringsel, als Gruß aus der Küche. Ist super schnell gemacht, kaum Aufwand und richtig aufbewahrt bzw. heiß abgefüllt auch haltbar. 

Ihr braucht: 


4 Landgurken

2 Spitzpaprika
2 große Zwiebeln
125ml Weißwein-Essig
150gr Zucker
2 EL Senfkörner
1 Bund Dill
Salz & Pfeffer


Zuerst Paprika auf dem Grill rösten (kann man aber auch im Backofen machen), abkühlen lassen, enthäuten und klein hacken. Landgurken und Zwiebeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Dill waschen und fein hacken. In einem Topf, alle Zutaten bis auf die Spitzpaprika und Dill aufkochen und bei starker  Hitze 15 Minuten köcheln lassen, immer wieder umrühren. Kurz vor dem Enden der Garzeit Spitzpaprika und Dill unterheben. In sterilisierte Gläser heiß abfüllen und kühl lagern. 


Schon seid Ihr fertig :)

Kann man also völlig stressfrei fast nebenher machen.


Morgen geht es dann weiter bei der lieben Simone von LeckerBox, schaut also auch gerne bei ihr vorbei und lasst Euch überraschen, was es gibt. Alle anderen nachfolgenden Beiträge könnt Ihr aber auch sehr gerne auf der Mädchenküche Facebook-Seite verfolgen. Außerdem gibt es da auch nützliche Infos, wie Ihr selbst im Anschluss mitmachen könnt.

Bleibt mir hungrig!
Eure Sibel



Sonntag, 14. Juni 2015

Simit ~ Türkische Sesamkringel




Ich habe heute so viel Spaß gehabt in der Küche weil wir wie auf meiner Facebook-Seite angekündigt im Rahmen unseres Dauerevents Taste of Turkey zusammen mit Melanie von Kleine Chaosküche auf Instagram ein gemeinsames live Backen veranstaltet haben. Wir haben die Aktion #turkishteatime getauft, die Zutaten vorab verraten, damit sie jeder zeitig besorgen kann und dann mit Schritt für Schritt Anleitungen live zusammen Simit gebacken. Das sind türkische Sesamkringel, die Ihr sicherlich, wenn Ihr schon mal in der Türkei wart, bereits kennt. Sie zählen zum Lieblingsgebäck der Türken und dürfen beim Nachmittagstee auf gar keinen Fall fehlen. 

Und da nicht jeder Instagram hat und es schade wäre, wenn diese Köstlichkeit nicht auch verbloggt werden würde, habe ich Euch auch gleich mal das Rezept mitgebracht. 

Für ca. 8 Sesamkringel braucht Ihr:

480gr Mehl 
150ml Milch, lauwarm
150ml Wasser, lauwarm
1 P. Trockenhefe
1 TL Salz
1 TL Zucker
75ml Öl, neutral

Außerdem: 
3 EL Üzüm Pekmezi (türkischer Traubensirup)
100ml Wasser
1 EL Öl, neutral
200gr. Sesam



Und so einfach geht es:

Mehl, Salz, Zucker und Trockenhefe in eine große Schüssel geben. Milch, Wasser und Öl hinzufügen, bitte darauf achten, dass sowohl die Milch als auch das Wasser lauwarm sind. Wenn die Flüssigkeit zu kalt ist, aktiviert sie die Hefe nicht, wenn sie zu heiß ist, macht sie die Hefe kaputt. Im Ergebnis würde in beiden Fällen der Teig nicht aufgehen. Nun den Teig sehr gut kneten. Evlt. etwas Mehl bei Bedarf nachgeben, der Teig sollte nicht mehr kleben, aber auch nicht zu weich sein. Schüssel nun abdecken und auf die Seite stellen, damit er etwas gehen kann. 

In der Zwischenzeit in einem tiefen Teller Pekmez, Wasser und Öl solange vermischen bis der Pekmez komplett aufgelöst ist. In einer beschichteten Pfanne ohne Zugabe von Fett den Sesam schön goldbraun rösten. Fett brauch es nicht, da der Sesam selbst natürliches Fett enthält, der bei der Erhitzung austritt. Das sieht man mit dem Auge zwar nicht, aber es reicht für den Zweck :) Hierbei das Rühren nicht vergessen, Sesam hat die Eigenschaft sehr schnell anzubrennen, wenn man nicht aufpasst. 

Ein Blick in Eure Teigschüssel sollte verraten, ob Euer Teig schon aufgegangen ist. Falls dies der Fall ist, könnt Ihr Eure Arbeitsfläche leicht bemehlen, schon mal das Backblech mit Backpapier auslegen. Das Vorheizen des Backofens ist nicht nötig, dadurch spart man sich bei der ersten Fuhre die Gehzeit auf dem Blech, da beim langsamen Erhitzen des Ofens, der Teig nochmal schneller geht. Alte, türkische Hausfrauenweisheit. :)

Nun den  Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche nochmal kurz in Form bringen und in 8 gleich große Stücke teilen. Diese mit Hilfe des Handballens zu einer gleichmäßigen Kugel formen. Wenn alle Kugeln bearbeitet sind unbedingt ein Tuch drüber legen, damit sie nicht antrocknen während der nächsten Schritte. 

Eine Teigkugeln in zwei gleichgroße Stücke teilen und beide zu einer Fingerdicken ca. 20-25cm langen Teigschlange formen. Beide aneinanderlegen und wie eine Kordel ineinander schlagen. Die Endstücke gut miteinander verbinden und festdrücken, so dass ein Ring aus der Kordel entsteht. Simit nun in das Pekmez-Wasser Gemisch eintauchen, so daß alle Seiten damit benetzt sind. Leicht abtropfen lassen und beidseitig im Sesam wenden und auf's Backblech anordnen. Mit allen übrigen Stücken ebenso verfahren bis das Backblech voll ist. Das Blech in den kalten Ofen schieben. Die Temperatur auf 200°C einstellen und bei Ober-/Unterhitze solange backen bis sie goldbraun sind. 

Man kann sie lauwarm wie kalt essen. Sie in Pekmez, Honig oder Marmelade tunken, aber auch aufschneiden und wie ein Bagel belegen. Das ist ganz Eurem Geschmack überlassen.

Falls Ihr die einzelnen Schritte gerne noch als Bilder sehen möchtet, dann findet Ihr die komplette Bilderreihe unter meinem Instagram account @insaneinthekitchen oder auch unter dem hashtag #turkishteatime sowie #tasteofturkey. Da könnt Ihr auch die Werke aller Teilnehmer bewundern.

Ich freue mich wie jedesmal, wenn Ihr die Rezepte probiert, nachmacht und mir Fotos schickt, aber auch Fragen beantworte ich gerne. Haltet auch die Augen für weitere Instagram Aktionen offen, wenn Ihr das nächste mal mitmachen wollt. Es hat nämlich soviel Spaß gemacht, dass es auf jeden Fall wiederholt wird, dann mit einem anderen türkischen Klassiker.

Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen Rest-Sonntag und hoffe, dass Ihr morgen einen tollen Start in die Woche habt. 

Bleibt mir hungrig!
Eure Sibel



Sonntag, 16. November 2014

Teigbällchen mit Feta Dill Füllung oder auch: Peynirli Poğaça



Während alle fleißig für mein Blogevent backen und kochen kann ich ja nicht wirklich untätig zugucken. Deshalb habe ich mal auch die Ärmel hoch gekrempelt und Euch Peynirli Poğaça zubereitet. Das sind Teigbällchen, die mit einer Schafskäse-Dill-Mischung gefüllt sind. Sehr beliebt unter Türken - vor allem mit einem Gläschen türkischem Tee ein Genuss. Ich mag sie ganz besonders gern, weil man wirklich sehr viele Variationen damit zaubern kann indem man einfach die Füllung ändert. Beliebt sind zum Beispiel auch eine würzige Hackfleischfüllung,  Kartoffel-Chili-Füllung oder auch Sucuk-Käse-Füllung. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. 

Soweit so gut, aber jetzt muss ich Euch was beichten. Ich hatte Poğaça noch nie selbst gemacht, sondern immer bei Mutti gegessen oder eben auswärts, wenn wir irgendwo zu Besuch waren. Dies war also mein erstes Mal. Ich hatte einfach immer Angst, dass ich es komplett versemmel und die ganze Mühe umsonst war, weil was man über die türkische Küche wissen sollte ist: türkische Rezepte kennen keine Maßangaben. Türkische Frauen sind allesamt Freestyler - sehr zu meinem eigenen Leidwesen, weil ich Weichei und Messbecher-Benutzer immer mit Angaben wie "soviel Mehl wie nötig einkneten" oder "so lange backen bis sie leicht gebräunt aber nicht zu dunkel werden" nicht soviel anfangen kann. Man muss sich stets auf sein Gefühl und seine Sinne verlassen und wenn man keine Erfahrung hat, dann guckt man auch schon mal dumm aus der Wäsche. So wie ich.^^ Also habe ich kurzerhand meine Mutter angerufen, um mir ein gelingsicheres Rezept aufzuschreiben.

Mutti: Alloooo?
Ich: Hallo, Mama Du ich bin grad in der Küche und möchte 
Poğaça gerne endlich mal selbst machen. Kannst Du mir nochmal das Rezept geben, bitte?
Mutti: Ahsooo, ganz einfach. Nehmen Mehl, Joghurt, Öl, Salz, Backpulver, Eiweiß machen mix, dann Du kneten schöne weiche Teig. Und dann füllen Du mit was Du wollen.
Ich: ähhm ja, das weiß ich auch, aber wieviel Mehl, wieviel vom Joghurt usw., weißt Du ich brauche genaue Angaben.
Mutti: Angaben? Du Augenmaß machen. Soviel Mehl rein bis Teig wird weich wie Ohrlappen.
Ich: Ähh, das heißt Ohrläppchen, Mama! Aber was ist denn das für ne Angabe bitte?
Mutti: Du nix haben Gefühl in Hand? 
Ich: jaaaaahhaaa, okay ich habe schon verstanden. Danke! Warst mir ja ne große Hilfe!
Mutti: Ja, als ich Dir zeigen damals wollen in Küche wie man wird gut Du immer Aysche guck in die Luft schipielen. Jetzt nix können!
Ich: Aysche guck in die Luft spielen?
Mutti: Hahahaha, ich Wortschipiel gemacht! Du bist nix Hans. Hahahaha!
Ich: Stimmt, ich bin kein Hans, eher ein Horst - also so ein Vollhorst trifft es eigentlich am besten..
Mutti: hää?
Ich: ah nix, alles gut. Dat Aysche geht mal jetzt Ohrlappen fühlen! Tschöö!
Nach diesem sehr erhellenden Gespräch habe ich dann also meinen ganzen Mut gefasst, mich heldenhaft durchgekämpft und alles nach Augenmaß zusammen geknetet und zwischendrin immer mal wieder meine Ohrläppchen schön mit klebrigem Teig beschmiert. Irgendwann wurde ich dessen müde Löffelweise Mehl einzukneten und habe einfach beschlossen, dass der Teig jetzt genau richtig ist. Zum Glück habe ich alles akribisch aufgeschrieben und alles zum Schluss nochmal nachgewogen, damit Ihr nicht die selben Strapazen auf Euch nehmen müsst und vor allem, damit Ihr erst gar nicht in die Verlegenheit kommt, wenn es an der Tür klingelt, Eurem Nachbar die Tür mit halb angetrocknetem Teig an den Ohrläppchen zu öffnen und ihn verstört wieder nach Hause zu schicken. Und warum erzähl ich Euch das alles? Ich wollte nur mal klar stellen, was ich für Mühen auf  mich genommen habe - nur für Euch. Ich bitte dies bei Euren Kommentaren später zu diesem Posting in Euren Dankesreden zu berücksichtigen!!^^


So jetzt aber das Rezept für ca. 20 Stk.: 

350gr Mehl
250gr Natur-Joghurt
100ml Öl, geschmacksneutral
1 Ei (Eiweiß für den Teig, Eigelb + 1 Schluck Milch zum Bestreichen)
1 Päckchen Backpulver
1 TL Salz
150gr Feta
1/2 Bund frischen Dill
Sesam zum Bestreuen

Zusätzlich:
1 TL Öl in einer kleinen Schüssel.

























Zuerst Feta mit Hilfe einer Gabel zerkleinern, Dill hacken und mit dem Feta vermengen, beiseite stellen. In einer separaten Schüssel den Joghurt, das Eiweiß, das Öl und Salz ordentlich vermischen. Zunächst nur 300gr vom Mehl und das Backpulver hinzufügen und zu einem Teig kneten. Wenn der Teig noch sehr klebrig ist, dann den Rest vom Mehl Löffelweise hinzugeben und durchkneten. Der Teig sollte geschmeidig und weich sein, aber nicht mehr an den Fingern kleben. Wenn Ihr die gewünschte Konsistenz erreicht habt formt Pingpong-Ball große Kügelchen aus dem Teig. Bei mir sind es insgesamt 20 Stk. geworden. Gebt 1 TL Öl in eine kleine Schüssel. Belegt ein Backblech mit Backpapier. Den Ofen braucht Ihr ausnahmsweise nicht vorheizen. Nehmt ein Brettchen, legt eine Kugel drauf, tunkt Eure Fingerspitzen ganz leicht ins Öl und zieht mit den Fingern die Kugel zu einem kleinen runden Teigfladen auseinander. Füllt in die Mitte 1TL von der Füllung, verschließt den Teig wieder zu einer runden Kugel und legt sie auf das Backblech. Reiht die Kügelchen nicht zu  nah einander, da sie später im Ofen noch aufgehen. Wenn Ihr fertig seid bepinselt Ihr die Teigröllchen noch mit dem  Eigelb-Milch-Gemisch und streut Sesam drauf. Schiebt das Backblech in den kalten (!) Ofen und backt das ganze bei 175°C bei Ober-/Unterhitze ca. 20-25 Minuten.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachmachen und einen schönen Rest-Sonntag!

Bleibt mir hungrig!
Eure Sibel

Freitag, 30. Mai 2014

Zu Gast bei der lieben Yushka!

Hallo meine Lieben,

heute bin ich sehr aufgeregt, da ich zur Gast bei der lieben Yushka - auch bekannt als Sugarprincess bin und soooo herzlich aufgenommen wurde. Da es zum guten Ton gehört, dass man da nicht mit leeren Händen hingeht, habe ich diese Leckerei mitgebracht...



Diese leckeren Häppchen aus der türkischen Küche passen zu jedem Anlass und sind auch im Nu gemacht. Wer gespannt auf das Rezept ist bekommt es gerne, aber nur wenn Ihr mir zu meiner heutigen Gastgeberin folgt.^^

Und das lohnt sich nicht nur wegen dem Rezept, denn bei Yushka gibt es noch viel mehr an Leckereien zu entdecken als nur mein Gastbeitrag. Nimmt Euch Zeit mit, es gibt viel zu stöbern :))

Ihr seid ja immernoch hier! Los jetzt hier --> klicken

Liebe Grüße, 
Eure Sibel 

Dienstag, 18. März 2014

Orientalische Hackfleischtaschen mit Harissa-Dip

Nach einer kleinen und vor allem unfreiwilligen Blogpause melde ich mich wieder artig zum Dienst und versuche Euch mit einem leckeren Rezept wieder gnädig zu stimmen. Ich kann ja so tun, als ob mich jemand vermisst hätte. ^^

Im Hause Insane ist das Krankenlager seit Wochen aufgeschlagen und der Mr. Insane hustet sich die Eingeweide aus dem Leib. Jedenfalls klingt es so. Und nein, er ist natürlich gar nicht weinerlich dabei. *hüstel*
Seit Wochen meines Schlafes beraubt habe ich somit nicht wirklich große Motivation gehabt auch nur den Finger zu rühren und Hühnersuppe die Siebenhundertundeinundzwanzigste am Krankenbett wollte wahrscheinlich keiner sehen.

Aber dieses tolle Rezept wollt Ihr sicherlich nicht verpassen! Nämlich Orientalische Hackfleischtaschen mit Harissa-Dip. Ich sag's Euch - ein Gedicht! Wer dieses Rezept nicht probiert ist einfach selber Schuld :)





Und das braucht Ihr dazu:

5 Platten Blätterteig (quadratisch, TK)
1 Zwiebel
40 gr getrocknete Aprikosen
250 gr Rinderhackfleisch
1 Ei
1 EL Milch
1/2 TL Kreuzkümmel
4 EL gehackte Petersilie
2 EL Öl
4 TL Sesam
Salz, Pfeffer

Für den Dip:
150 gr. Joghurt
1/2 TL Harissa
Salz






Und so geht's:

Die Blätterteigplatten auftauen lassen. Inzwischen die Zwiebel und die Aprikosen klein würfeln. Die Hälfte vom Rinderhack in einer Pfanne mit heißem Öl anbraten, Zwiebeln und Aprikosen hinzufügen und mit Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer würzen, kurz weiter anbraten. Das Ganze nun in eine Rührschüssel geben und 5 Minuten abkühlen lassen. Nun könnt Ihr bereits den Ofen vorheizen und zwar Umluft auf 180°C. 
Das Ei verquirlen, davon 2 TL beiseite stellen. Das verquirlte Ei, angebratene Hackfleischmischung, gehackte Petersilie sowie das rohe Hack,  zu einer einheitlichen Masse verkneten und mit Salz und Pfeffer würzen. 
Nun mit Hilfe eines Löffels die Hackfleischmischung in die Mitte der Blätterteigplatten verteilen und sie zu Dreiecken klappen. Die Ränder fest mit den Fingern andrücken, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. 
Die 2TL Ei mit der Milch verquirlen. Ei-Milch Gemisch auf die Dreiecke pinseln und sie mit Sesam bestreuen. 
Während die leckeren Teilchen im Ofen vor sich hin backen (20-25 Min) Joghurt und Harissapaste verrühren und mit Salz würzen. Diesen als Dip zu den Hackfleischtaschen reichen.

Viel Spaß beim Nachmachen!
Es grüßt Euch lieb
Eure Sibel :)



Montag, 18. November 2013

Ich hab' einen voll an der Waffel !!!

ja, genau und wem erzähl ich schon was neues damit, nicht wahr?
Dachte ich es mir doch, dass Ihr gleich kräftig mit dem Kopf nickend hier reinklickt, um mein Seelenstriptease zu lesen, um nur das bestätigt zu bekommen, was Ihr eh schon von mir gedacht habt. Tstststss.. :) 
Jetzt muss ich Euch leider enttäuschen. Das Posting über die erschreckenden Abgründe meiner Seele müssen wir leider aufschieben, denn hier geht es nur um stinknormale Waffeln, da ich mich seit Wochen von einem Rezept zum anderen durchprobiere, um das perfekte Rezept zu finden.

Endlich wurde ich fündig und das wurde auch höchste Zeit, denn die diversen Waffel-Zubereitungen der letzten Wochen hingen uns langsam aus dem Halse raus. So schnell werde ich keine einzige Waffel mehr backen aber dieser Beitrag gilt auch nur für meine eigene Archivierung, weil ich gerne bei dieser Waffel-Version bleiben möchte - so als Basic, variieren kann man ja dann immer noch. Ihr könnt also gleich wieder weiter klicken, hier gibt es nichts aufregendes mehr zu lesen, außer ihr seid selbst auf der Suche nach einem gelingsicheren Waffel-Grundrezept. So ganz zufällig. Dann dürft Ihr natürlich noch ein wenig verweilen. Ich bin ja nicht so, ich teile gerne. 

Hier nun das Foto von einem meiner Versuche, ob es das passende Foto zum Rezept ist weiß ich gar nicht aber ich glaube wir lassen einfach die Kirche im Dorf und stellen jetzt hier keine allzu großen Ansprüche - es ist eben eine Waffel. Nennen wir sie Hans die Waffel. Ich hätte sie auch Alfred nennen können, das Foto ist nur exemplarisch versteht Ihr? :)




Und so einfach geht die Zubereitung:

125gr. Butter schaumig rühren. 50gr. Zucker, 1 Päckchen Vanillinzucker, 2 Eier, 1 Prise Salz sowie 1EL Honig hinzufügen und mit dem Handmixer weiter rühren. 1 Päckchen Backpulver und 250gr. Mehl vermischen sieben und abwechselnd mit 125ml Mineralwasser in den Teig einrühren. Euren Waffel-Maker aufheizen und Portionsweise backen. 

Das Mineralwasser kann auch durch Milch ersetzt werden, wenn man die Waffeln weicher haben möchte. Mit Mineralwasser werden sie knuspriger. Das Grundrezept eignet sich sehr schön zum Selbstexperiment. Man kann nach Lust und Laune Zimt oder Rum oder sonstige Aromen in den Teig mischen. Es mit Zimtzucker, Sahne oder sonstigen Leckereien verzehren. Oder einfach pur genießen! 

Viel Spass beim Nachbacken! Follow my blog with Bloglovin