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Dienstag, 4. August 2015

Die Mädchenküche kocht #3: Gurken-Relish mit gerösteter Spitzpaprika



Es ist wieder so weit. Die Mädchenküche hat sich zusammen gefunden und kocht jetzt schon zum 3. Mal zusammen. Und ich darf diesmal den Anfang machen. Mittlerweile kennt Ihr die Mädchenküche ja, deswegen spare ich mir jetzt weitere erklärende Worte. Als Thema haben wir diesmal uns Gurken vorgenommen. Klingt nicht so aufregend sagt Ihr? Nun, ich hab da einen kleinen Einblick vorab auf die Beiträge der anderen Mädels, die noch folgen werden bekommen und kann Euch versprechen, dass es nicht langweilig wird :)

Heute gibt es von mir einen süßen Gurken-Relish mit gerösteter Spitzpaprika. Passt auch wunderbar in die Grill-Zeit und in die Zeit der Sommer- und Gartenparties. Ideal auch als Mitbringsel, als Gruß aus der Küche. Ist super schnell gemacht, kaum Aufwand und richtig aufbewahrt bzw. heiß abgefüllt auch haltbar. 

Ihr braucht: 


4 Landgurken

2 Spitzpaprika
2 große Zwiebeln
125ml Weißwein-Essig
150gr Zucker
2 EL Senfkörner
1 Bund Dill
Salz & Pfeffer


Zuerst Paprika auf dem Grill rösten (kann man aber auch im Backofen machen), abkühlen lassen, enthäuten und klein hacken. Landgurken und Zwiebeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Dill waschen und fein hacken. In einem Topf, alle Zutaten bis auf die Spitzpaprika und Dill aufkochen und bei starker  Hitze 15 Minuten köcheln lassen, immer wieder umrühren. Kurz vor dem Enden der Garzeit Spitzpaprika und Dill unterheben. In sterilisierte Gläser heiß abfüllen und kühl lagern. 


Schon seid Ihr fertig :)

Kann man also völlig stressfrei fast nebenher machen.


Morgen geht es dann weiter bei der lieben Simone von LeckerBox, schaut also auch gerne bei ihr vorbei und lasst Euch überraschen, was es gibt. Alle anderen nachfolgenden Beiträge könnt Ihr aber auch sehr gerne auf der Mädchenküche Facebook-Seite verfolgen. Außerdem gibt es da auch nützliche Infos, wie Ihr selbst im Anschluss mitmachen könnt.

Bleibt mir hungrig!
Eure Sibel



Freitag, 5. Juni 2015

Erdbeer-Salsa




Ich weiß ja nicht wie es bei Euch so aussieht, aber in Nürnberg ist offiziell der Hochsommer ausgebrochen. An richtig heißen Tagen muss ich mich immer wieder dazu ermahnen etwas zu essen. Ja, Ihr habt richtig gehört. Mich(!) dazu ermahnen(!), auch wenn es jetzt für diejenigen unter Euch, die mich länger kennen und sich sonst ständig fragen, wie ich es eigentlich schaffe mich täglich dazu zu motivieren in der Nacht mehrere Stunden am Stück zu schlafen, obwohl ich weiß, dass ich währenddessen nichts essen kann, völlig unglaubwürdig klingt.^^ 

Die Hitze stiehlt mir einfach den Hunger, außer es wird gegrillt oder es ist was mit Schokolade, ja oder mit Eis. Obwohl fruchtiges geht eigentlich auch immer. Ähh...vergesst einfach meine einleitenden Worte. Mir vergeht nie der Appetit. *hmpf*

Super, bei der Einleitung voll versagt - also nochmal von vorne: 

Liebt Ihr auch Erdbeeren wie ich? Und findet Ihr Erdbeeren auch gleich soooo toll, dass Ihr sie nicht nur im Dessert sondern auch als Beilage zu herzhaftem Essen verspeisen könntet? Dann hätte ich da mal heute was für Euch vorbereitet. Nämlich Erdbeer-Salsa, perfekt als leichte Grillbeilage, passt aber sicher auch ganz gut zu Kurzgebratenem aus der Pfanne, falls man keine Möglichkeit zum Grillen hat. Gut vorstellen kann ich es mir auch zu Pfannkuchen oder ähnliches.  Na bitte, astreine Einleitung, somit können wir gleich zum Rezept übergehen.^^



Ihr braucht:

250gr. frische Erdbeeren
1 große Zwiebel 
1 EL braunen Zucker
1-2 EL Weißwein Essig
1 Spritzer Limettensaft
Etwas neutrales Öl für die Pfanne
Salz & Pfeffer
Türkisches Pulbiber (optional, wenn man es scharf mag)




Zubereitung:


Zwiebel schälen und in Würfel schneiden. Etwas Öl in der Pfanne erhitzen und Zwiebel darin andünsten. Braunen Zucker drüber geben und die Zwiebeln etwas karamellisieren lassen, mit Weißweinessig ablöschen und etwas köcheln lassen. Währenddessen Erdbeeren putzen und in Würfel schneiden, in die Pfanne geben und vorsichtig unterheben. Mit Salz, Pfeffer und Limettensaft abschmecken. 

Tipp: Wenn Ihr die Salsa etwas flüssiger haben wollt und die Süße der Erdbeeren nicht so dominant sein soll, dann köchelt die Erdbeeren zuletzt noch ein zwei Minuten mit, dadurch tritt die Flüssigkeit der Erdbeeren aus und Ihr habt einen schmackhaften Sud dazu. Ich bevorzuge die Variante lieber. 

Schon seid Ihr fertig, geht richtig schnell, schmeckt herrlich sommerlich und ist eine willkommene Abwechslung auf dem Teller.


Viel Spaß beim Nachmachen. Wie immer freue ich mich, wenn Ihr die hier vorgestellten Rezepte probiert und mir Fotos und Feedback schickt :)


Bleibt mir hungrig!
Eure Sibel


Mittwoch, 19. März 2014

great, greater, Greta! Oder wie eine BBQ-Sauce gelingt!


Dieser Blogeintrag ist ein happy Blogeintrag in zweierlei Hinsicht. Könnt Ihr Euch noch an meinen Hilferuf bezüglich eines Barbecue-Saucen-Rezeptes erinnern? Damals hatte ich Pellkartoffeln mit Barbecue-Mett zubereitet und mich geärgert, dass ich  nach wie vor kein funktionierendes Rezept für eine selbstgemachte Barbecue-Sauce hatte und deshalb es fertig kaufen musste.

Happy-Ereignis Nr. 1: Jemand liest tatsächlich meinen Blog und klickt nicht gleich weg. Nein, dieser Jemand hält sogar den Beitrag bis zum Ende durch. Denn mein Hilferuf war erst im letzten Drittel zu lesen. Yeeeeeeeey! *Konfetti-schmeiss*

Happy-Ereignis Nr. 2: Dieser Jemand hat sogar ein BBQ-Saucen-Rezept parat und macht sich die Mühe mir diese zu posten. Merke: man hat Mitleid mit mir! Wenigstens das habe ich mit meinem Blog bewirkt. Hurrraaay! *zweite-Runde-Konfetti-schmeiss*

Und dieser Jemand ist die liebe Greta von Planet Greta. Und sie hatte nicht nur irgendein BBQ-Saucen-Rezept parat - oh nein, sie hatte DAS Barbecue-Saucen-Rezept parat. Denn nach vielzähligen, missglückten Versuchen, war dies tatsächlich ein Rezept, welches mich nicht nur überzeugt, sondern hellauf begeistert hat. Entgegen all meiner Erwartungen, muss ich gestehen. Naja, nach gefühlten 5000 probierten aber gescheiterten Rezepten schwindet auch irgendwann die Hoffnung :)

Und dieses Rezept teile ich nun nicht nur aus Dankbarkeit sondern auch aus purer Überzeugung, weil man es einfach der Nachwelt nicht vorenthalten darf. Gut, jetzt dürfte die berechtigte Frage aufkommen, wieso ich mir die Mühe überhaupt mache, wenn doch das Rezept eh von meiner einzigen Leserin selbst stammt und die obendrein wahrscheinlich sich aus versehen verklickt hat und nicht absichtlich hier landete...aber hey...wartet nur ab 2087 wird mein Jahr! Da wird mein Blog die Charts stürmen und ich werde Blogger des Jahrhunderts und meine Visage wird unendliche Magazine schmücken und dann werdet Ihr auf diesen Eintrag blicken und Ehrfurcht spüren, wie ich damals schon so weise sein konnte. Und alle Kochsendungen werden sich in den Allerwertesten beißen, weil ich schon längst das Zeitliche gesegnet haben werde und keiner die Chance hatte mit mir ein Interview zu führen oder gar mich als Gastkoch in seiner Sendung ausstrahlte. Und nein, ich nehme keine Drogen!!! Ich habe lediglich von einer köstlichen Barbecue-Sauce gekostet!




Und hier die Zutaten dazu:


1 kleine Zwiebel
2-3 Knoblauchzehen
1 EL brauner Zucker
Olivenöl
Brandy oder auch Whiskey
etwas Mangosaft oder Orangensaft
Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle
1 TL Pimenton/Paprika de la Vera
1 EL Apfelessig
6 EL Tomatenketchup
2 TL Worchestershiresauce
2 TL Sojasauce
etwas Chilisauce



Und so einfach geht die Zubereitung:

Zwiebeln und Knochblauchzehen fein würfeln und in Olivenöl goldbraun andünsten. Anschließend mit braunem Zucker karamellisieren und Paprika de la Vera hinzufügen. Das Ganze mit Brandy oder Whiskey ablöschen. Mangosaft, Tomatenketchup, Worcestersauce sowie Sojasauce der Reihe nach unterrühren und auf kleiner Flamme solange köcheln lassen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Mit Chilisauce, Salz und Pfeffer abschmecken.

Anhand dieser Vorgehensweise habe ich eine süßlich scharfe Barbecue Sauce mit leicht rauchiger Note erhalten. Ideal für alle Grillgerichte. Die Grillsaison kann hiermit eröffnet werden *yeeeeeah*

Liebste Grüße
Eure Sibel

Montag, 13. Januar 2014

Barbie Q?

Hallo meine Lieben,

heute ging es zum Sport, daher musste das Essen fix gehen. Ich hatte noch Pellkartoffeln rumfliegen also kam mir dieses geniale Rezept, welches ich auf Lecker.de gefunden und etwas nach meinem Geschmack verändert habe, höchst gelegen. Es nennt sich Pellkartoffeln mit Barbecue-Mett und schmeckt noch leckererererer wie es klingt.

Mr. Insane war mindestens genauso begeistert von diesem einfachen Rezept wie ich. Aber seht selbst - sieht das nicht yummie aus?





Ihr braucht für zwei Portionen dazu:

ca. 4 Pellkartoffeln (je nach Größe und Bedarf)
250gr Hackfleisch Eurer Wahl
125ml Barbecue-Sauce
75 ml Wasser
1 Zwiebel
75gr Joghurt
75gr Creme Legere

n.B. Schnittlauch
Salz und Pfeffer






Ähh, ja. 

Wie Ihr sehen könnt habe ich hier fertigen Barbecue aus der Flasche genommen aber bräuchte unbedingt mal ein Barbecue-Saucen-Rezept, welches erprobt ist und tatsächlich den Namen Barbecue-Sauce verdient. Denn diverse Rezepte, die ich bereites letztes Jahr zur Grill-Saison ausprobiert habe gingen völlig in die Hose und schmeckten nach allem möglichen - nur nicht nach Barbecue-Sauce. Also wenn zufällig jemand von Euch eines kennt, würde ich mich über eine Nachricht sehr, sehr, sehr freuen! 

Danke. Bitte. Und weiter geht's mit der Zubereitung :)

Ideal ist es natürlich wenn Ihr Pellkartoffeln vom Vortag da habt, das spart dann nochmal Zeit, aber ansonsten fangt Ihr damit an die Kartoffeln gar zu kochen. 
Dann Hackfleisch in der Pfanne krümelig braten, mit Salz und Pfeffer würzen. Beim Salz bitte etwas weniger nehmen als gewohnt, da noch die Barbecue-Sauce dazu kommt. Zwiebeln fein würfeln und unter das Hack mischen und kurz mit anbraten. Barbecue-Sauce und Wasser unterrühren und 5 Min. köcheln lassen.

In einer separaten Schüssel Joghurt mit Creme Legere verrühren und klein geschnittenen Schnittlauch untermengen. 

Kartoffeln auf dem Teller anrichten. Mit einem Messer tief einschneiden und auseinander drücken. Den Spalt mit der Hackfleischsauce füllen und die Creme darüber verteilen. 

Wir hatten dazu Krautsalat und es hat uns unheimlich gut geschmeckt. Nur der Sport war nach so einer Kalorien-Bombe völlig für den Ar***! ^^




Lasst es Euch schmecken!

LG,
Sibel