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Samstag, 28. November 2015

Selbstgemachter Johannisbeer-Glühwein


Hier ist die Lühhhhhhwein Saison eröffnet *hicks*

Glühwein



Während ich Euch diese Zeilen tippe, habe ich schon einen kleinen Hicks, muss ich gestehen, also falls die nächsten Zeilen nicht so viel Sinn machen sollten, wisst Ihr Bescheid, ne? 
Schuld daran ist, dass ich mir in den Kopf gesetzt habe dieses Jahr den Glühwein, den ich trinke, ausschließlich selbst zu machen. Heute hat es so richtig geschneit in Nürnberg, das berühmte Christkindlsmarkt hat gestern offiziell seine Tore eröffnet - also genau die richtige Zeit seinen ersten Glühwein zu genießen, aber da ist mir vor Ort eindeutig zuviel Trubel. Was liegt somit näher, als dass man die Saison bei sich zuhause mit selbstgemachtem Glühwein eröffnet? Außerdem weiß man so auch, was wirklich drin ist. Bei den ganzen Buden bin ich mir immer nicht so sicher was für ein Kopfschmerz-Mix sie da einem anbieten :)


Glühwein
Ich liebe ja den Johannisbeer-Glühwein. Ich finde da schmeckt man den Alkohol nicht so raus. Was mir heute wahrscheinlich noch zum Verhängnis wird, da ich aus dem Kosten und Probieren nicht mehr wegkomme. Er ist wirklich süffig geworden. Er schmeckt fruchtig, leicht und trotzdem weihnachtlich. Toller Nebeneffekt: die ganze Wohnung riecht nach Weihnachtsmarkt. Spart mir heute die Duftkerze.^^

Zutaten


1 L Rotwein (halbtrocken)
400 ml Johannisbeersaft
2 EL brauner Rohrohrzucker
1 Orange (Bio)
2 Stk. Zimtstangen
1 Stk. Anis (ganz)
5 Stk. Nelken
1 Vanilleschote (ganz)


Zubereitung


Orange abwaschen und in dünne Scheiben schneiden. In einen großen Topf alle Zutaten hineingeben und einmal kurz aufkochen lassen. Hitze herunterschalten und ca. 10 Minuten ganz leicht köcheln lassen. Herd abschalten und den Glühwein noch weitere 15 Minuten auf ausgeschalteten Herd ziehen lassen. Das Ganze durch einen feinen Sieb geben. Wenn nötig nochmal erhitzen, um das Getränk heiß zu servieren. 


Tipp

Auch wenn Ihr den Glühwein zum Beispiel für Gäste nur vorbereitet habt und ihn nicht gleich trinkt, lasst den Glühwein trotzdem durch den Sieb, bevor Ihr ihn wegstellt, denn je länger die Zutaten drin ziehen, kann dies den Geschmack verändern und evtl. zu würzig werden.


Ihr seht Glühwein ist super einfach auch Zuhause zuzubereiten und hat den Vorteil, dass man mit den Gewürzen nach Geschmack experimentieren kann. Ich für meinen Teil, werde nie wieder eine fertige Flasche kaufen. 

Habt ein schönes Wochenende. 

Bleibt mir durstig!
Eure Sibel

Montag, 23. Juni 2014

Melonen-Reihe: Wassermelonen-Cooler

übern Tellerrand
Hallo meine Lieben,

heute ist schon der 3. Tag der Melonen Reihe auf Insane in the Kitchen und ich freue mich heute Euch einen weiteren Gastblogger vorstellen zu dürfen! Licht aus, Spots an, Vorhang auf, hier kommt Viktoria aus Viktoria's [Kitchen] Secrets. Und jetzt bitte ganz laut und lang Applaus! Ist Euch schon heiß vor lauter Klatschen? Ja? Super! Genau das wollte ich, denn jetzt habt Ihr Euch das tolle Gastgeschenk von Viktoria, die sie für Euch mitgebracht hat, redlich verdient. ^^

Sie hat nämlich uns allen etwas lecker Erfrischendes mitgebracht, welches Euch sogleich eine Abkühlung verschaffen wird. Aber seht selbst...



***

Hallo, ihr Lieben!

Ich bin Viktoria und schreibe normalerweise auf Viktoria's [Kitchen] Secrets. Heute freue ich mich allerdings bei Sibel Gast sein zu dürfen. Seit ich blogge - um genauer zu sein, seit März 2013 - kam es mir nie in den Sinn etwas mit Wassermelonen zu machen. Dass Sibel bei Über'n Tellerrand gefragt hat wer denn dazu Lust hätte, war das für mich DIE Gelegenheit doch mal ein Rezept herauszukramen.

Kennt ihr das, dass ihr manchmal ewig etwas aufhebt und gar nicht so richtig wisst wieso? Bis dann plötzlich der Tag gekommen ist, ihr im hintersten Stübchen eures Gehirns kramt und es euch wie Schuppen von den Augen fällt? "Da war doch noch was!" schießt es dann aus euch hinaus und *schwups* ist der Grund des ewigen Aufhebens glasklar. Aber ich bin ja sowieso der Meinung, dass selbst die kleinste Kleinigkeit im Leben seinen Sinn hat!

Denn genau so ging es mir mit dem Wassermelonen Cooler.



Ich wusste nämlich ganz genau, dass ich ein Rezept habe! Bereits letzten Sommer habe ich es aus einer Zeitschrift rausgerissen und es in meine erdbeerrote Rezeptemappe eingeordnet, in die alle herumfliegenden und rausgerissenen Rezepte reinkommen. Es hat schon eine kleine Staubschicht angesetzt, weil es nun ein ganzes Jahr unbeachtet und fast vergessen sein Dasein in meiner Mappe fristete. Die Erlösung nahte aber Gott sei Dank durch Sibels Aufruf doch mal was mit Wassermelonen zu machen!

Und wisst ihr, was das geniale an der ganzen Sache ist? Ihr könnt eine Erfrischung für Kinder machen... wenn nur Erwachsene mittrinken könnt ihr auch Wodka dazugeben, so viel ihr eben mögt.... oder ihr macht Eis am Stiel daraus und befüllt Eisformen damit... oder ihr nehmt statt dem Orangensaft Ginger Ale, das erfrischt sogar noch ein bisschen mehr... oder, oder, oder...
Aber das schlagendste Argument von allen ist ja sowieso: der Cooler ist so supereinfach zu machen, das es fast schon gar nicht mehr wahr ist!

Ich setz mich nun auf den Balkon, gieße noch ein Schlückchen nach und schlürfe dann mal weiter. Prost!

Für den Wassermelonen Cooler braucht ihr:

- 1 kg kernloses Fruchtfleisch einer Wassermelone
- 200 ml Orangensaft
- 4 bis 5 EL Zucker (je nach Geschmack)
- 2 gehäufte EL frisch gehackte Minze
- Saft einer Zitrone

Das Fruchtfleisch im Blender pürieren und mit dem Orangensaft und dem Zitronensaft vermischen. Den Zucker einrühren und so lange umrühren, bis er sich aufgelöst hat. Am Schluss die Minze dazugeben und in eine tiefkühlgeeignete Box füllen.

Für etwa 4 Stunden gefrieren lassen, sodass der Cooler nur halb durchgefroren ist. Er sollte also noch etwas flüssig sein, aber auch schon ein paar Eiskristalle haben, sodass man ihn halb trinken und halb löffeln kann.


Zum Servieren in Gläser füllen und nach Herzenslust dekorieren. 



*** 

Liebe Viktoria, herzlichen Dank für Dein tolles Mitbringsel. Ich bin ja ein ganz großer Fan von erfrischenden Getränken im Sommer, auch wenn momentan das Wetter zu wünschen übrig lässt. Falls die Sonne sich komplett verabschiedet haben sollte, dann werde ich eben die Heizung so hochdrehen, dass es karibische Temperaturen nachahmt. So oder so, dieser Cooler wird jedenfalls noch diesen Sommer ausprobiert! :)

Ich bin mir sicher, dass ich mit diesen Gedanken nicht ganz alleine bin. Aber vergesst nicht, dass Viktoria auch noch ganz viele andere leckere Sachen auf Ihrem Blog hat. Also unbedingt mal bei Ihr vorbeischauen. :)

Ich freue mich wenn Ihr auch morgen wieder zu Insane in the Kitchen findet, dann wird es ein weiteres Melonen-Rezept geben!

In diesem Sinne..

Bleibt mir hungrig!
Eure Sibel