Samstag, 4. Februar 2017

Chili Con Carne

Heute habe ich für Euch ein Rezept, welches wir im Hause Insane lieben! Wir lieben es, unsere Gäste lieben es, gut - meine mexikanischen Freunde würden vielleicht darüber so begeistert sein wie meine italienischen Freunde über Pizza Hawaii, aber hey Bud Spencer hätte es sicher auch geliebt! Kurzum, ein Gericht für die Seele. Die Rede ist natürlich vom Chili con carne :) 

Eine ganz besondere rauchige Note bekommt das Chili durch das geräucherte Paprikapulver. Ich liebe es auch in BBQ Saucen sehr. Für den leicht schokoladigen Geschmack sorgt dunkle Schokolade, wobei ich diesmal ungesüßtes Kakaopulver benutzt habe, da ich keine Schokolade zuhause hatte, hat genauso gut funktioniert. Ein Klacks Creme Fraiche auf dem Gericht ist zudem ein erfrischender Kontrast zur leichten Schärfe des Chilis. Das Rezept ist wirklich nicht aufwändig, absolut Feierabend tauglich und macht sowohl Freunde als auch Familie glücklich. 





Die Zutaten

500 g Hackfleisch
2 Dosen Kidneybohnen
2 kleine Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 EL Tomatenmark
75 ml Rotwein
600 ml passierte Tomaten
2 TL Paprika de la vera
2 EL gestrichen Kakao, ungesüßt
4-5 Spritzer  Worcestersauce
2 TL scharfe Chilisauce
1 Prise Zucker
Salz & Pfeffer
Öl zum Anbraten
Creme Fraiche & Schnittlauch (optional)



Die Zubereitung

Zwiebeln und Koblauch fein hacken. Etwas Öl in die Pfanne geben und beides leicht andünsten. Tomatenmark hinzufügen und 1-2 Minuten mit anrösten. Hackfleisch hinzugeben und krümelig anbraten, mit Rotwein ablöschen und köcheln lassen bis die Flüssigkeit etwas eingekocht ist. Passierte Tomaten hinzufügen, Kakao, Worcestersauce, Chilisauce, Paprikapulver, Salz, Pfeffer sowie eine Prise Zucker unterrühren und bei schwacher Hitze ca. 5 Minuten köcheln lassen. Kidneybohnen in einen Sieb geben und gut unter laufendem Wasser auswaschen, in die Pfanne geben und weitere 5 Minuten köcheln lassen. Zuletzt nochmal gut abschmecken. Auf Teller anrichten, mit einem Klacks Creme Fraiche und geschnittenem Schnittlauch servieren. Wir essen sehr gerne ein Baguette dazu. 

Tipp

Wer keine Kalorien fürchtet und Käse liebt, der kann auch dieses Gericht variieren indem er Pommes frittiert, das Chili drüber kippt und ganz viel Käse darüber reibt. Ab in den Ofen damit und schon habt Ihr ein weiteres Soulfood auf dem Tisch. Das Rezept zu Chili Cheese Fries gibt es hier

Wenn Ihr auch ein Herz für solche simplen und wärmenden Gerichte habt wie ich, dann empfehle ich Euch das Rezept unbedingt nachzukochen. Es schmeckt so viel besser als mit fertig gemixten Gewürzzubereitungen aus der Tüte. 

Bleibt mir hungrig!
Eure Sibel



Mittwoch, 1. Februar 2017

Honig-Sesam-Hühnchen

Seit gefühlten 3 Jahren steht dieses Gericht bereits auf meiner To-Do-Liste. Hätte ich gewusst, dass Honig-Sesam-Hühnchen sooooo köstlich schmeckt, hätte ich es schon viel, viel früher gekocht. Auf meinen Streifzügen durch Pinterest entdeckte ich dieses Rezept mehrfach als Slowcooker Gericht auf amerikanischen Blogs. Ich habe zwar einen Slowcooker, aber hatte jetzt gestern Abend nicht die Zeit mich noch ewig in die Küche zu stellen, so dass eine schnelle Lösung her musste. Was im Slowcooker geht, muss ja auch in der Pfanne irgendwie gehen, also habe ich das Gericht etwas abgewandelt, die Flüssigkeitsmenge erhöht und es hat wunderbar geklappt. Der Knaller, ich sag es Euch!



Die Zutaten

2 Hähnchenbrüste
2 EL Mehl oder Maisstärke
6 EL Soja Sauce
4 EL Honig
2 EL Sesam
1 TL Sriracha, scharf (oder scharfe Chilisauce Eurer Wahl)
1 Knoblauchzehe
1/2 Daumen großes Stück Ingwer
Salz & Pfeffer
1 EL Sesamöl + mehr zum Anbraten

Außerdem

1 Handvoll Schnittlauch
Reis (optional als Beilage)



Die Zubereitung

Hähnchenbrüste in mundgerechte Stücke schneiden, salzen und pfeffern. In einer Schüssel mit Mehl oder Maisstärke gut vermengen. Etwas Sesamöl in die heiße Pfanne geben und Hähnchenstücke von allen Seiten schön bräunen. In der Zwischenzeit in einer separaten Schüssel Soja Sauce, Honig, Sesamöl, Sesam und Chilisauce vermengen. Knoblauchzehe und Ingwer schälen, beides in die Sauce pressen, alles gut vermengen. Sauce in die Pfanne geben, gut umrühren, Hitze herunterschalten und solange simmern lassen bis die Sauce dickflüssig wird und sich wie eine Glasur über die Hähnchenstücke legt. In der Zwischenzeit Schnittlauch klein schneiden und Reis kochen. Reis auf Tellern verteilen, Honig-Sesam-Hühnchen drüber geben, mit Sesam und Schnittlauch garnieren und servieren. 



Dieses Gericht wird es bei uns sicher öfters geben. Geht super schnell und einfach, absolut Feierabend tauglich. Müsst Ihr unbedingt probieren. 

Bleibt mir hungrig!
Eure Sibel


Dienstag, 31. Januar 2017

{Low Carb} Blumenkohlreis



Ich und Low Carb. Das ist so eine on-off Beziehung. Dank Petras Inspiration zu Healthy Monday habe ich endlich mal einen Blumenkohlreis aus dem Ofen probiert. Die perfekte Beilage, wenn man Reis nicht vermissen will. Aber Blumenkohl-Liebhaber werden ihn auch pur lieben. Was der Healthy Monday ist? Petra von Hol(l)a die Kochfee lädt aktuell jeden Montag Gäste ein und sie alle bringen ein gesundes Rezept als Gastgeschenk mit. Der Name ist also Programm. Gestern war ich der 13. Gast und nehme Euch gerne auf den Blog von Petra mit, wo es nicht nur das Rezept zum Blumenkohlreis sondern Hunderte von super einfach zubereiteten Köstlichkeiten gibt, die Ihr ohne Reue und stressfrei genießen dürft. Einfach mir nach. 



























PS: die Gewinnerin meines "Hidden Giveaways" steht fest! Herzlichen Glückwunsch liebe Carla

Ich setze mich mit Dir zwecks Zusendung in den nächsten Tagen in Verbindung!

Und alle anderen, nicht traurig sein, es wird noch öfter "Hidden Giveaways" geben. 

Bleibt mir hungrig!
Eure Sibel


Sonntag, 22. Januar 2017

{ Klassiker] Ayran ~ Türkisches Joghurtgetränk

Eigentlich ist das Rezept viel zu einfach, als das man darüber ein ernsthaftes Posting schreiben würde. Aber Ayran ist nunmal das Nationalgetränk der Türken und somit darf es einfach nicht auf diesem Blog fehlen. Und mal ganz ehrlich, die meisten kennen das Getränk doch auch nur aus dem Plastikbechern aus dem Kühlschrank des netten Dönerladens von nebenan, welche zwar nicht bedenklich sind, aber eben nicht so schön schäumen und doch Stabilisatoren zugefügt bekommen müssen, um die Konsistenz zu behalten. Dabei ist es echt kein Akt, Ayran frisch ganz ohne Zusatzstoffe herzustellen.



Deswegen gibt es heute nicht nur das Original sondern auch Tipps mit auf den Weg, wie Ihr Euren Ayran ganz leicht Zuhause herstellen könnt und wie Ihr ihn schön schaumig bekommt. Ich möchte jetzt keine rollenden Augen sehen, ich habe mir sogar hierfür extra Becher besorgt - so für den Style! Benehmt Euch also bitte! ^^

Drei Zutaten, mehr braucht die einfachste Version nicht. Joghurt, Wasser und Salz. Aber wir wollen natürlich die Pro-Version für Angeber und da gibt es eben den ein oder anderen Trick, den ich selbstredend gerne mit Euch teile, auch wenn ihn keiner hören will. ;)  

Wer noch nie Ayran probiert hat, dem empfehle ich trotzdem sich dazu durchzuringen. Denn Ayran ist nicht nur an heißen Tagen ein gesundes Erfrischungsgetränk, sondern schmeckt auch im Winter und hilft außerdem sehr gut als Begleitung zu scharfen Speisen gegen den Schmerz, der sich durch den Schlund brennt.^^  



Die Zutaten

250 g Naturjoghurt
50 ml Milch
50 ml Mineralwasser (eiskalt)
50 ml Wasser (eiskalt)
2-3 Eiswürfel
1 TL Salz 

Die Zubereitung

Alles in einen Blender geben und gut mixen bis es schäumt. Die Konsistenz kann nach Bedarf mit mehr Wasser flüssiger gemacht werden, je nachdem wie cremig oder flüssig Ihr Euren Ayran mögt. Nach Geschmack mit Salz noch abschmecken und schon ist er fertig zum genießen. Die Milch sorgt für die cremige Konsistenz und das Mineralwasser lässt das Ganze sehr schön schäumen. 

Variationsmöglichkeit

Wer Minze gerne mag, kann noch nach Geschmack Minze hinzufügen. Ich hab auch schon von Versionen gehört, die schwarzen Pfeffer hinzufügen. Das habe ich allerdings selbst noch nie probiert. 

Tipp

Falls Ihr im türkischen Supermarkt türkischen Soda findet, dann benutzt den statt Mineralwasser, das lässt den Ayran noch mehr schäumen.

Viel Spaß beim Nachmachen. 

Bleibt mir durstig!
Eure Sibel






Donnerstag, 19. Januar 2017

Würstchengulasch

Ich habe ein Rezept nachgekocht. Man will es gar nicht glauben, das auch schon vor genau 1,5 Jahren und seitdem immer wieder. Das heutige Rezept stammt also gar nicht von mir, sondern von einer lieben Blogger-Kollegin namens Karina von Karamba Karina's Welt, die damals an einem Blogevent von einer anderen lieben Blogger-Kollegin Sonja von Amor & Kartoffelsack teilnahm. Nämlich genau mit diesem sensationell aromatischen Rezept: Würstchengulasch. Seitdem habe ich das Rezept sicher ein Dutzend mal nachgekocht, da es bei Mr. Insane sich ebenfalls höchster Beliebtheit erfreut.



Und wie heißt es so schön? Spread the Love! Deshalb teile ich das Rezept gerne nochmal hier bei mir auf dem Blog. Wer Karina noch nicht kennt, der kann gerne auf ihrem Blog sich noch viel mehr Inspirationen holen. Wir lieben das Würstchengulasch. Einfach, unkompliziert. Absolut Feierabendtauglich! Ja, und wenn schon Mr. Insane da sein Häkchen drunter gemacht hat, will das ja auch was heißen, ne? Schließlich ist er sehr mäkelig mit Essen :)

Die Zutaten

1 Paprika
1 Dose stückige Tomaten
500 ml Gemüsebrühe
2 Karotten (ca. 150 g)
1 Zwiebel
8 Wienerle
1 EL Frischkäse
1 TL Paprikapulver, edelsüß
Öl
Salz & Pfeffer



Die Zubereitung

Zwiebeln fein schneiden, Karotten fein würfeln. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und beides darin dünsten. Mit Gemüsebrühe aufgießen, kurz aufkochen lassen und gewürfelte Paprika zusammen mit den stückigen Tomaten hinzufügen und ca. 10 Minuten leicht köcheln lassen. In der Zwischenzeit Wienerle in Scheiben schneiden, sie mit in die Pfanne geben und weitere 7 Minuten köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecken. Zuletzt Frischkäse unterrühren und schmelzen lassen.

Ich erwähnte ja bereits, dass es dieses Würstchengulasch schon ein Dutzend mal bei uns gab und das wird es sicher noch mehrere Dutzend mal geben. Danke liebe Karina für das tolle Rezept. Auch wenn es schon 1,5 Jahre her ist, Du siehst - Gutes geht eben nicht unter ;) 

Bleibt mir hungrig!
Eure Sibel

Mittwoch, 18. Januar 2017

Paprika-Pesto mit getrockneten Tomaten

Ich weiß, wir sind näher an Fasching dran, als an Weihnachten vorbei, aber da bei mir ja länger Funkstille über und nach Weihnachten war, kam ich noch gar nicht dazu Euch meine Geschenke zu zeigen, die ich von Mr. Insane erhalten habe. Ja, normalerweise haben private Weihnachtsgeschenke natürlich hier auf dem Blog nichts verloren, aber dieses Geschenk schon, weil es nämlich sehr gut zum Thema passt und mich auch zum heutigen Paprika-Pesto mit getrockneten Tomaten Rezept inspiriert hat. 



Kennt Ihr diese witzigen Pasta Cubes schon? Das Geschenk war sicherlich nicht ganz uneigennützig von meinem Mann, da Nudeln zu seinen Leibspeisen gehören, aber süß ist es trotzdem. Es besteht aus 6 Würfeln und die Anwendung ist so simpel wie genial. Auf jeder Würfelseite steht eine Zutat und man würfelt sich einfach seine Zutaten zusammen. So kommt man mit Sicherheit auch mal auf eine Kombination, die man so nie probiert hätte und bekommt so die Inspiration zu seiner neuen Lieblingspasta. Braucht man das wirklich? Nein, braucht man natürlich nicht. Aber das Spielkind in mir ist begeistert und es ist zudem auch eine schöne Deko in der Küche, weil es auch hübsch verpackt ist. Eine schöne Geschenkidee für Food-Begeisterte oder nicht Erwachsen werden wollende, wie ich finde. Es gibt im übrigen das Würfelspiel nicht nur als Pasta-Cubes*, sondern auch als Food-Cubes*. Selbst eine vegetarische Version* ist erhältlich. 



Aber nun zum Rezept. Gewürfelt habe ich die Zutaten Paprika, getrocknete Tomaten, Parmesan, Nüsse, Fusilli und Knoblauch. Nach kurzem überlegen war klar, das Ganze schrie nach einem Pesto. Ich war so angetan von der Idee, dass ich ganz vergessen habe die Zutaten genau abzuwiegen, also nicht wundern, wenn die Maßeinheiten bei der ein oder anderen Zutat etwas komisch klingen, aber es wird trotzdem lecker, versprochen. Beim Pesto kann man eh nicht viel falsch machen :)


Die Zutaten

2 rote Paprika
2 EL getrocknete Tomaten
2 EL Öl aus dem Glas der getrockneten Tomaten
1 EL Paprikamark
40 g Parmesan
2 Knoblauchzehen
3 Handvoll Walnüsse 
Pfeffer & Salz nach Geschmack




Die Zubereitung 

Hier gibt es eigentlich nicht viel zu erzählen, da die Zubereitung sicher selbsterklärend ist. Die Walnüsse in einer Pfanne etwas rösten. Dann alle Zutaten in einen Food Processor geben und munter drauflos zerkleinern, bis sich eine schöne homogene Masse gebildet hat. Bei Bedarf weiter Öl einträufeln, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und schon darf geschlemmt werden. 



Variationsmöglichkeit

Leider ist mir das eingefallen, als die Paprika schon Matsch war, aber das nächste Mal werde ich die Paprika im Ofen rösten. Das gibt dem Ganzen sicher auch eine köstliche Note.

Ich bin gespannt zu welchem Gericht mich die Pasta-Cubes als nächstes inspirieren werden. Ich werde auf jeden Fall berichten.

Ah, und noch etwas. Ich weiß ich habe lange mit Abwesenheit geglänzt und so gut wie gar nicht mehr gebloggt die letzte Zeit. Als Wiedergutmachung möchte ich Euch gerne auch was zurückgeben, denn es ist nicht selbstverständlich, dass Ihr solange als Leser treu geblieben seid. Ich kündige es nirgendswo an und schreibe es bewusst als allerletzten Absatz hier rein, damit davon tatsächlich nur die treuen Leser profitieren, die mich nicht vergessen haben und sich die Mühe machen bis zum Schluss dabei zu sein. Wer also Lust hat so ein Pasta-Cubes Würfelset zu gewinnen, der lässt mir hier auf dem Blog einen Kommentar bis Sonntag, den 22.01.2017. Schreibt mir doch in den Kommentaren was Euer Lieblingspesto ist und schon seid Ihr dabei. Ich hab soviel Spaß mit meinem Geschenk, dass ich es gerne einmal weiter verschenken möchte. Der Gewinner wird am Montag per Zufallsprinzip ermittelt und von mir persönlich benachrichtigt, deshalb vergesst bitte nicht eine Email-Adresse zu hinterlassen. Teilnahme ab 18 Jahren, Versand ist nur an eine Adresse in Deutschland möglich. 

So, nun aber genug gelabert.

Bleibt mir hungrig!
Eure Sibel


* Die mit einem Sternchen gekennzeichneten Links sind Amazon Partnerlinks. Wenn Ihr über diesen Link bestellt, bekomme ich von Amazon für die Vermittlung eine kleine Provision. Für Euch wird es weder teurer noch entstehen andere Nachteile. Danke für Eure Unterstützung.



Dienstag, 17. Januar 2017

Reste-Eintopf

Einen unappetitlicheren Titel hätte ich für dieses Posting wohl kaum auswählen können. Aber wenn man ehrlich sein will, dann ist es nun mal genau das. Ein Reste-Eintopf eben. Obwohl ich alle Lebensmittel direkt verarbeite, wenn ich einkaufen war, einiges vorkoche oder einfriere, gibt es immer diese eine vergessene Möhre im Schrank, die ich für den gesunden Snack vor dem Fernseher aufgehoben habe, ein paar hässliche und unförmige Kartoffeln, die es nie in den Topf geschafft haben und im Korb ihr Dasein fristen, die halbe Paprika, die doch zuviel für den Salat war, als ob man sich an einer halben Paprika überfressen könnte. Ihr kennt das.



Umso mehr freue ich mich, wenn Tag X vor der Tür steht, an dem der Reste-Eintopf unumgänglich wird. Das heißt am Besten Vearbeiten noch bevor das Gelächter der Karotte über mich auch mit geschlossener Kühlschranktür nicht mehr zu überhören ist (gesunder Snack und ich, weißte?!) und bevor die Kartoffel so eine Erscheinung bekommt, dass man nicht so genau weiß, ob es schon heimlich Intelligenz entwickelt hat und man sie vorsichtshalber lieber erschlägt, bevor man sie entsorgt, damit sie keine Eier mehr legen kann. ^^

So, nachdem ich Euch nun so richtig Appetit gemacht haben dürfte, kann ich ja jetzt zum Rezept über gehen. Ha Ha! Nein, im Ernst. Resteverwertung ist was Feines. Bei mir kommt, je nachdem was da ist, entweder immer ein Eintopf oder ein leckeres Pfannengericht dabei raus. Diesmal hatte ich in der Tat Möhren und Kartoffeln übrig, Würstchen vom Hotdog, eine halbe Stange Lauch und Bündnerfleisch. Sowie eine kleine Schüssel Erbsen. Mein Tag X war also gestern :)



Die Zutaten

1 Karotte
1 gelbe Möhre
1/2 Stange Lauch
4 kleine Kartoffeln
2 Zwiebeln, mittelgroß
250 g TK Erbsen
150 g Bündnerfleisch, gewürfelt
2 Wienerle
4 TL Gemüsebrühepulver
1 EL gehackte Petersilie, frisch
1 TL Oregano
3-4 Spritzer Worcestersauce
n. B. Salz & Pfeffer
1 Liter Wasser
etwas Öl zum Anbraten



Die Zubereitung

Gemüse putzen und in Scheiben oder Würfel schneiden. Wie es Euch optisch besser gefällt. 
Etwas Öl in die Pfanne geben und darin das Bündnerfleisch zusammen mit den Zwiebeln leicht anbraten. Übriges Gemüse bis auf die Erbsen dazu geben und ebenfalls ein paar Minuten mit andünsten. Mit einem Liter Wasser aufgießen, aufkochen lassen und Gemüsebrühepulver darin auflösen. Den Eintopf ohne Deckel ca. 20 Minuten leicht köcheln lassen. Ab und an Umrühren. In der Zwischenzeit die Wienerle in Scheiben schneiden. Nach der Garzeit Würstchen, Erbsen hinzufügen und mit Oregano, Pfeffer und Worcestersauce abschmecken. Vorsicht mit dem Salz, lieber vorher probieren und dann evtl. salzen falls noch nötig. Weitere 10 Minuten köcheln lassen. Zuletzt fein gehackte Petersilie untermischen und servieren. 



Wer Lust auf mehr Eintöpfe hat findet hier noch einen türkischen Erbseneintopf und hier leckeren Kapuska. 

Bleibt mir hungrig!
Eure Sibel